Analog Field Kit - Frequently Asked Questions
1. Was ist Analog Field Kit?
Analog Field Kit ist eine vollständige Arbeitsumgebung für echte analoge Fotografie. Die App begleitet den Weg von der Aufnahmeplanung über Filmrolle und Entwicklung bis zu Scan, Kontaktbogen, Dunkelkammer-Print und Archiv.
2. Ist das eine Filter- oder Retro-Kamera-App?
Nein. Analog Field Kit erzeugt keine künstlichen Filmlooks. Die App unterstützt Fotografieren auf echtem Film und die handwerklichen Schritte davor und danach.
3. Was unterscheidet die App von einem Film-Logbuch?
Ein Film-Logbuch dokumentiert vor allem Rollen und Aufnahmen. Analog Field Kit verbindet zusätzlich Messung, Planung, Filmvorrat, Entwicklung, Chemie, Scanner, Kontaktbogen, Dunkelkammer-Print, Statistik, Backup und Archiv.
4. Funktioniert die App wirklich offline?
Ja. Der Kernworkflow arbeitet vollständig lokal und benötigt weder Konto noch Cloud. Nur freiwillige externe Inhalte, etwa die detaillierte yr.no-Wetterseite, werden bei Bedarf im Browser geöffnet.
5. Brauche ich ein Benutzerkonto?
Nein. Es gibt keinen Konto-Zwang. Deine fotografischen Daten bleiben auf deinem Gerät und in deinen eigenen Backups.
6. Werden meine Bilder oder Daten hochgeladen?
Nein. Scanner, Archiv und zentrale Verarbeitung arbeiten lokal. Es gibt keinen verpflichtenden Upload auf fremde Server.
7. Kann die App Negative in Positive umwandeln?
Ja. Negative können direkt mit der Kamera gescannt und auf dem Gerät sofort als Positive dargestellt werden. Das Original bleibt erhalten.
8. Ersetzt der Scanner einen professionellen Filmscanner?
Die App ist ein flexibles mobiles Scan- und Sichtungswerkzeug. Die erreichbare Qualität hängt von Kamera, Lichtquelle, Filmhalter, Ausrichtung und Aufnahmeabstand ab. Für höchste Archiv- oder Druckqualität kann ein spezialisierter Scanner weiterhin sinnvoll sein.
9. Welche Filmformate werden unterstützt?
Die Datenbank und der Workflow berücksichtigen unter anderem Kleinbild 135, Rollfilm 120/127 sowie Großformate wie 4×5 und 8×10. Eigene oder seltene Formate können frei ergänzt werden.
10. Welche Kameras und Objektive sind enthalten?
Die Auswahl umfasst mehr als 360 Kameramodelle von über 30 Marken sowie hunderte Objektive. Eigene Ausrüstung kann jederzeit ergänzt werden.
11. Wie genau ist der Belichtungsmesser?
Die App nutzt die verfügbaren Kamera- und Gerätesensoren. Wie bei jedem Smartphone-Messgerät können Gerät, Kalibrierung und Motiv Einfluss haben. Für kritische Aufnahmen empfiehlt sich ein Vergleich mit einem bekannten Referenzmesser.
12. Was passiert, wenn mein Gerät einen Sensor nicht besitzt?
Die App weist ehrlich auf einen fehlenden Sensor oder eine fehlende Berechtigung hin. Sie erfindet keine Werte.
13. Was macht der Sucher-Simulator?
Er zeigt live, welchen Bildausschnitt eine Brennweite und ein Filmformat ungefähr ergeben. Auf unterstützten iPhones kann auch die Ultraweitwinkelkamera verwendet werden.
14. Kann ich einzelne Aufnahmen einer Filmrolle dokumentieren?
Ja. Für jedes Bild können Belichtungsdaten, Objektiv, Film, Standort, Push/Pull, Tags, Bewertung und Notizen gespeichert werden.
15. Unterstützt die App Barcode- oder Seriennummern?
Ja. Filmrollen können mit Seriennummern angelegt und später per Barcode-Scan wiedergefunden werden.
16. Kann ich meinen Filmvorrat verwalten?
Ja. Bestand, Ablaufdaten, Lagerung, Reservierungen und Bestandsentwicklung können dokumentiert und ausgewertet werden.
17. Kann ich eigene Entwicklungsrezepte speichern?
Ja. Eigene Rezepte mit Verdünnung, Temperatur, Zeiten und mehreren Prozessphasen können angelegt und direkt im Timer verwendet werden.
18. Verwaltet die App auch Chemie?
Ja. Chemieansätze lassen sich mit Kapazität, Nutzung, Erschöpfung und Ablauf dokumentieren. Entwicklungsläufe können mit einem Ansatz verknüpft werden.
19. Gibt es einen Kontaktbogen?
Ja. Bilder einer Filmrolle können zu einem Kontaktbogen zusammengeführt und mit Rollen- und Aufnahmedaten dokumentiert werden.
20. Unterstützt die App klassische Dunkelkammer-Prints?
Ja. Papier, Gradation, Blende, Belichtungszeit, Teststreifen, Split Grade, Abwedeln, Nachbelichten und Ergebnisfoto können protokolliert werden.
21. Kann ich Metadaten exportieren?
Ja. Die App unterstützt EXIF-Ausgabe sowie JSON- und CSV-Export. Ein Import vorhandener CSV- oder XMP-Daten ist als spätere Erweiterung vorgesehen.
22. Wie sichere ich meine Daten?
Es kann ein vollständiges Backup einschließlich Bildern erstellt und wiederhergestellt werden. Auf iOS erscheinen Backups in der Dateien-App im Ordner von Analog Field Kit.
23. Gibt es Cloud-Synchronisierung?
Der Schwerpunkt liegt bewusst auf lokaler Kontrolle statt Cloud-Zwang. Eine spätere Web-Erweiterung ist geplant; ihre genaue Synchronisations- und Datenstrategie wird erst nach technischer und datenschutzbezogener Prüfung festgelegt.
24. Welche Sprachen unterstützt die App?
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Japanisch.
25. Gibt es Werbung oder Tracking?
Nein. Analog Field Kit enthält keine Werbung und ist nicht auf Nutzertracking als Geschäftsmodell angewiesen.
26. Ist ein Abonnement erforderlich?
Nein. Die mobile App wird als einmaliger Lifetime-Kauf je Plattform angeboten.
27. Was kostet die App?
Zum Plattformstart kostet Analog Field Kit während der ersten drei Monate 14,99 Euro. Danach beträgt der reguläre Lifetime-Preis 29,99 Euro. Regionale Store-Preise können abweichen.
28. Muss ich iOS und Android getrennt kaufen?
Ja. Apple App Store und Google Play sind getrennte Plattformen mit eigenen Käufen und Abrechnungen.
29. Wann erscheint die Android-Version?
Der Android-Rollout ist drei Monate nach dem Apple-Launch vorgesehen und erhält ebenfalls eine eigene dreimonatige Einführungspreisphase.
30. Was ist mit der geplanten Web-App?
Etwa sechs Monate nach dem mobilen Start ist eine Web-Arbeitsumgebung geplant. Sie soll ausgewählte Archiv-, Projekt- und Metadatenaufgaben auf den Computer bringen und könnte später optional für 6,99 Euro angeboten werden.
31. Für wen eignet sich die App besonders?
Für engagierte Kleinbild-, Mittel- und Großformatfotografen, Selbstentwickler, Dunkelkammer-Nutzer, Fotostudierende, Fotoclubs, Künstler, Sammler und langfristige Projekte.
32. Ist die App auch für Einsteiger geeignet?
Ja. Einsteiger können mit Rollen, Belichtungsmessung und Logbuch beginnen. Die tieferen Labor-, Print- und Archivfunktionen lassen sich später nach Bedarf nutzen.
33. Kann ich Funktionen ausblenden, die ich nicht brauche?
Die App ist als umfassende Werkbank angelegt. Startseite, Schnellzugriffe und Arbeitsweise sind so gestaltet, dass Nutzer ihre wichtigsten Bereiche priorisieren können.
34. Wie verlässlich sind Entwicklungszeiten und Rechner?
Die Werte dienen als fundierte Orientierung. Film, Chemie, Temperatur, Lagerung und persönlicher Prozess können Ergebnisse verändern. Herstellerangaben und eigene Tests bleiben wichtig.
35. Warum heißt die App noch „Field Kit“, wenn sie mehr als ein Toolkit ist?
Der Name steht für eine tragbare fotografische Werkbank. Die Marktpositionierung geht jedoch bewusst weiter: Analog Field Kit ist eine vollständige Workflow- und Archivumgebung, nicht nur eine lose Sammlung einzelner Tools.
36. Kann ich die App weiterempfehlen oder in meinem Fotoclub vorstellen?
Ja. Links, Pressematerial und Demonstrationsvideos können für Fotoclubs, Fachgeschäfte, Labore, Hochschulen und Communities verwendet werden.
37. Wie kann ich Feedback oder Fehler melden?
Über die im Store und auf der Website angegebenen Support-Kanäle. Besonders hilfreich sind Gerätemodell, Betriebssystem, betroffener Arbeitsschritt und eine kurze Beschreibung, wie sich der Fehler reproduzieren lässt.
38. Warum ist der Preis höher als bei einer einfachen Belichtungsmesser-App?
Weil Analog Field Kit mehrere bisher getrennte Anwendungen und Arbeitsweisen ersetzt. Der Preis bezieht sich auf eine vollständige lokale Arbeitsumgebung, nicht auf ein einzelnes Werkzeug.
39. Was ist die wichtigste Botschaft zum Launch?
Analog Field Kit ist nicht noch ein Film-Logbuch: Es ist eine der umfassendsten vollständig offline nutzbaren Arbeitsumgebungen für analoge Fotografie überhaupt.