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Analog Field Kit - Frequently Asked Questions

Analog Field Kit — Benutzerhandbuch

 

Joachim Zodet · PermanentTomorrow

 

 

Stand: App-Version 1.2.0 · August 2026

 

Inhaltsverzeichnis


 

Erste Schritte.......................................................................................................................... 3

Willkommen & Sprache..................................................................................................... 3

Navigation......................................................................................................................... 3

Scroll-Pfeil am unteren Rand.............................................................................................. 3

Schnellzugriff.................................................................................................................... 3

Startseite: Tipp& Backup-Hinweis..................................................................................... 3

Startseite: Deine Favoriten.................................................................................................. 3

Thanks for testing!............................................................................................................. 4

Nützliche Links.................................................................................................................. 4

Aufnahmen &Galerie............................................................................................................. 4

Galerie.............................................................................................................................. 4

Film per Barcode finden..................................................................................................... 4

Gespeicherte Suchen.......................................................................................................... 4

Aufnahme erfassen............................................................................................................. 4

Schnellmenüs..................................................................................................................... 4

Selbstlernende Eingabe...................................................................................................... 5

EXIF & Kamera................................................................................................................... 5

Standort............................................................................................................................. 5

Foto ansehen& bearbeiten.................................................................................................. 5

Foto mit EXIF teilen........................................................................................................... 5

Filme & Entwicklung............................................................................................................... 6

Filmrollen.......................................................................................................................... 6

Belichtungs-Bogen der Rolle.............................................................................................. 6

Rollen-Schnellaktionen....................................................................................................... 7

Entwicklungstimer.............................................................................................................. 7

Richtwerte & geschätzte Zeiten........................................................................................... 7

Dunkelkammer-Modus....................................................................................................... 8

Chemie.............................................................................................................................. 8

Negative zuschneiden & Auto-Zuschnitt.............................................................................. 8

Kontaktbogen erstellen & exportieren................................................................................. 9

Kontaktbogen-PDF (Werkzeuge)...................................................................................... 10

Print-Log (Abzüge protokollieren)..................................................................................... 10

Print-Tools: Teststreifen-Timer & Umrechner.................................................................... 10

Messwerkzeuge.................................................................................................................... 11

Belichtungsmesser........................................................................................................... 11

Sucher-Simulator............................................................................................................. 11

Kompass......................................................................................................................... 11

Libelle............................................................................................................................ 12

Winkelmesser 3D............................................................................................................ 12

Barometer....................................................................................................................... 12

Höhenmesser................................................................................................................... 12

Wetter............................................................................................................................. 12

Neigewinkel-Distanz........................................................................................................ 12

Fotografie............................................................................................................................ 13

Reziprozität..................................................................................................................... 13

Verdünnung..................................................................................................................... 13

Schärfentiefe.................................................................................................................... 13

Filter &Balgen................................................................................................................ 13

Entwicklungszeit.............................................................................................................. 13

Goldene Stunde............................................................................................................... 13

Verwaltung.......................................................................................................................... 13

Lagerbestand................................................................................................................... 13

Filme in den Vorrat scannen............................................................................................. 14

Geräte............................................................................................................................. 14

Karte............................................................................................................................... 15

Touren &Reisen.............................................................................................................. 15

Erinnerungen................................................................................................................... 15

Archiv-Auswertungen (Statistik)...................................................................................... 15

Daten &Sicherung............................................................................................................... 15

Export............................................................................................................................. 15

Vollbackup & Projekt-Report............................................................................................ 16

Automatische Backups..................................................................................................... 16

Wiederherstellen.............................................................................................................. 16

Tipps &Workflows.............................................................................................................. 17

Workflow: Aufnahmen im Feld......................................................................................... 17

Workflow: Rolle von Kauf bis Archiv................................................................................ 17

Workflow: Selbst entwickeln............................................................................................. 17

Workflow: Negative scannen............................................................................................ 17

Tipps: Messwerkzeuge..................................................................................................... 17

Tipps: Daten sichern........................................................................................................ 17

Vom Negativzum Abzug................................................................................................. 18

 


 

© 2026 JoachimZodet – Permanent Tomorrow. Alle Rechte vorbehalten.


 

Dieses Handbuch beschreibt die Bedienung der App Analog Field Kit und enthält Workflow-Vorschläge für den analogen Fotografie-Alltag. Weitergabe nur mit Zustimmung des Autors.

Erste Schritte

Willkommen & Sprache

Beim ersten Start wählst du deine Sprache. Du kannst sie später jederzeit über den Begrüßungs-bildschirm ändern.

Navigation

Unten findest du die Tabs Galerie, Werkbank, Timer, Statistik und Export. Einzelne Werkzeuge öffnest du über die Werkbank. Tippst du dort eine Kategorie an, klappt sie auf – die zuvorgeöffnete schließt sich automatisch, sodass immer nur eine Kategorie offen ist. Über das Suchfeld oben auf der Werkbank findestdu jedes Werkzeugdirekt per Name. Mit „Werkzeuge verwalten“ (unter den Kategorien) kannst du einzelne Werkzeuge ausblenden – sie verschwinden dann aus Werkbank und Schnellzugriff und lassen sich dort jederzeit wieder einblenden. Dort legst du außerdem über den Stern selbst fest, welche drei Werkzeugeoben auf den Schnellzugriff-Buttons liegen (max. 3). Über den runden Plus-Button oben rechts auf der Werkbank öffnest du – wie in der Galerie – das Hinzufügen-Menü (Foto aufnehmen, Eintrag anlegen, Rollen-Tracker, Scanner u. a.).

Scroll-Pfeil am unteren Rand

Passt der Inhalt einer Seite nicht komplett auf den Bildschirm, hüpft am unteren Rand ein kleiner bernsteinfarbener Pfeil.Er erinnert dich daran, dass du weiternach unten scrollenkannst, und verschwindet, sobald du scrollst.

Schnellzugriff

Oben auf der Werkbank liegen drei Schnellzugriff-Buttons für deine wichtigsten Werkzeuge. Welche drei das sind, legst du selbst fest: Öffne „Werkzeuge verwalten“ (unter den Kategorien) und tippe beim gewünschten Werkzeug auf den Stern (max. 3). Ohne eigene Auswahl zeigen wir Belichtungsmesser, Wetter und Karte.

Startseite: Tipp & Backup-Hinweis

Auf der Startseite zeigen zwei Karten wechselnde Tipps aus dem Handbuch und die Erinnerung an regelmäßige Backups. Über das Minus-Symbol oben rechts minimierst du eine Karte zu einer schmalen Leiste — sie verschwindet nicht ganz und lässt sich per Tipp darauf jederzeit wieder ausklappen. Die Einstellung bleibt gespeichert.

Startseite: Deine Favoriten

Zwischen Backup-Hinweis und Galerie zeigt die Startseite vier Schnellknöpfe mit deinen meist-genutzten Werkzeugen – das meistgenutzte ganz links. Die App zähltlokal auf deinemGerät mit, welche Werkzeuge du öffnest, und passt die Reihenfolge automatisch an; es werden keine Daten übertragen. Solange noch wenig Nutzung zusammengekommen ist, stehen dort Standard-Werkzeuge (Belichtungsmesser, Wetter, Karte, Schärfentiefe). Gezählt wird jedes Öffnen eines Werkzeugs – egal auf welchem Weg –, auch der Entwicklungs-Timer zählt mit.


 

Thanks for testing!

Über „Thanks for testing!“ im Werkzeuge-Tab (direkt unter „Hilfe & Support“) öffnest du eine Liste von Menschen, Fotografen und Studios, die das Projekt unterstützt haben. Tippe auf einen Eintrag, um die Webseite extern zu öffnen. Die App sendet dabei keine Daten – Zielseiten sind Dritte mit eigenen Datenschutzbestimmungen.

NützlicheLinks

In „Hilfe& Support“ findestdu unter „Nützliche Links“ handverlesene externeWebseiten rund um die analoge Fotografie: Camera-wiki.org (Kamera-Lexikon), Filmdev.org (Entwicklungsrezepte), Emulsive und 35mmc (Magazine) sowie die Lomography-Filmdatenbank. Die Links öffnen im Browser deines Geräts; dort gelten die Datenschutzbestimmungen der jeweiligen Anbieter. Ohne Antippen wird nichts übertragen.

Aufnahmen & Galerie

Galerie

Wechsle zwischen Foto- und Rollenansicht, suche, sortiere und filtere. Mit langem Druck wählst du mehrere Einträge aus, um sie zu teilen, zu sichern oder zu löschen.Wählst du genauein Foto oder Negativ aus, das zu einer Filmrolle gehört, erscheint im Auswahlmenü zusätzlich „Zur Filmrolle“ – damit springst du direkt zum Belichtungs-Bogen der verknüpften Rolle.

Film per Barcode finden

Im Plus-Menü der Galerie findest du „Film finden“: Scanne den Barcode einer Filmverpackung, und die App sucht in deinen Filmrollen (Seriennummer) und im Filmvorrat (Barcode). Bei genau einem Treffer springstdu direkt zur Rolle bzw. zum Vorrats-Eintrag; bei mehreren Treffernwählst du aus einer Liste. Gefunden wird nur, was mit Barcode bzw. Seriennummer angelegt wurde.

Gespeicherte Suchen

Im Filter-Bereich der Galeriekannst du deineaktuelle Kombination aus Suche, Filternund Sortie-rung als benannte Suche speichern. Ein Tipp auf den Chip wendet sie wieder an; ein erneuter Tipp auf den aktiven Chip deaktiviert sie; langes Drücken löscht sie. Mit „Alles zurücksetzen“ unten im Panel entfernst du Suche, Filter und aktive gespeicherte Suche mit einem Tipp — ohne etwas speichern zu müssen.

Aufnahme erfassen

Über das Plus legst du eine Aufnahme per Kamera oder manuell an. Blende, Zeit und ISO trägst du über die festen Skalen ein. Serienaufnahme: Nach jedem Kamerafoto fragt die App, ob du direkt noch ein Foto aufnehmen möchtest – dann wird das aktuelle Foto sofort gespeichert und die Kamera öffnet sich erneut. Mit „Speichern & fertig“ schließt du ab, mit „Details bearbeiten“ ergänzt du erst Notizen & Co.

Schnellmenüs

Kamera, Objektivund Schlagwörter (Tags)einer Aufnahme öffnestdu über Schnellmenüs: Tippe das Feld an und wähle aus einer durchsuchbaren Liste der gängigsten Modelle bzw. Schlagwörter


 

– ein Tipp statt langem Tippen.Auch den Film wählst du überall – bei Aufnahme,Filmrolle, Vorrat und Timer – über ein durchsuchbares Klappmenü, nach Marken sortiert.

Selbstlernende Eingabe

Die Schnellmenüs nehmen auch eigene Einträge an: Steht deine Kamera, dein Objektiv oder ein Schlagwort nicht im Katalog, tippst du es einmal ein und übernimmst es. Eigene Kameras, Objektive und Tags merkt sich die App und schlägt sie bei der nächsten Aufnahme automatisch wieder vor – unter „Eigene Kameras“ bzw. „Eigene Objektive“ oben in der jeweiligen Liste. Das gilt jetzt auch für Filme: Über „Eigenen Film eingeben“ übernimmst du einen Film, der nicht im Katalog steht – die App merkt ihn sich und zeigt ihn künftig unter „Meine Filme“ oben in der Liste. Tippst du einen Katalognamen nur leicht anders ein (Groß-/Kleinschreibung), wird automatisch der Katalogeintrag verwendet – ohne Dublette.

EXIF & Kamera

Bei Kamera-Aufnahmen werden vorhandene EXIF-Daten automatisch übernommen; aus der Galerie erscheinen sie als antippbare Vorschläge.

Standort

Mit der Kartennadel neben dem Ortsfeld übernimmst du deinen aktuellen GPS-Standort samt Ortsnamen. Fotos, die du direkt mit der Kamera in der App aufnimmst, versieht die App automatisch mit deinem aktuellen Standort – aber nur, wenn das Bild noch keineKoordinaten hat. Die Standortverarbeitung bleibt lokal. Ist der Standortzugriff systemweit aus oder dauerhaft abgelehnt, führt dich der Zugriffs-Button hier und in den Standort-Werkzeugen (Kompass, Höhe, Sonne & Mond, Goldene Stunde) direkt in die iOS-Einstellungen, wo du den Zugriff wieder aktivieren kannst.

Foto ansehen & bearbeiten

Tippe ein Foto an, um es im Vollbildzu öffnen. Über „Bild bearbeiten“ öffnest du bei JEDEM Foto der Galerie – nicht nur bei gescannten Negativen – die Bildbearbeitung: Zuschneiden/Skalieren, Drehen, in Schwarzweiß umwandeln sowie Belichtung, Kontrast und Farbe (Wärme, Ton, Sätti-gung) sowie dem Regler „Schärfen“ fein justieren. Deine Änderungen kannst du speichern; das unbearbeitete Original bleibt erhalten, sodass du jederzeit verlustfrei neu justieren kannst. Bei gescannten Negativen schaltest du zusätzlich im Vollbild zwischen Positiv und Original-Negativ um; „Scan bearbeiten“ öffnet dieselbe Bearbeitung mit dem Roh-Negativ. Neu: Ziehe das Bild im Vollbild mit zwei Fingern größer (Pinch, bis 6-fach) – der Zoom bleibt bestehen, und mit einem Finger verschiebst du den Ausschnitt, um verschiedene Bereiche vergrößert zu beurteilen. Ziehst du das Bild wieder auf oder unter die Originalgröße zusammen, springt es automatisch in die Ausgangsansicht zurück. Das funktioniert auch bei der Scan-Vorschau im Negativ-Scanner.

Foto mit EXIF teilen

In der Foto-Ansicht teilst du ein Bild über den Teilen-Knopf als JPEG mit eingebetteten EXIF-Daten: Kamera, Objektiv, Film, ISO, Blende, Verschlusszeit, Aufnahmedatum und – falls erfasst

– GPS-Position werden direkt in die Datei geschrieben. Das passiert komplett auf dem Gerät. Hinweis: Wer das Foto erhält,sieht damit auch den Aufnahmeort. Hinweis zu Formaten:EXIF


 

wird nur in JPEG-Dateien geschrieben (der Standard bei Handy-Scans); andere Formate werden unverändert – ohne zusätzliche EXIF-Daten – geteilt. Deine Originaldatei in der App bleibt in jedem Fall unangetastet; geteilt wird immer eine Kopie.

Filme & Entwicklung

Filmrollen

Verwalte deineRollen mit den Status Aktiv,Abgeschlossen und Entwickelt. Den Status wechselst du per Tipp auf das Abzeichen. Deine Filme aus dem Vorrat erscheinen oben als „Reservierte Filme“ — tippe auf „Als Rolle starten“, um daraus eine aktive Rolle zu machen; der Bestand verringert sich dabei um eins. Neu: Sind mehrere Exemplare auf Lager, wählst du mit dem −/+-Zähler neben dem Start-Button, wie viele Rollen auf einmal als Platzhalter angelegt werden — der Bestand verringert sich entsprechend, und die Rollen werden automatisch durchnummeriert. Über das Stift-Symbol bearbeitest du den Vorrats-Eintrag direkt; das Papierkorb-Symbol entfernt den Film nur aus dieser Liste — dein Filmvorrat bleibt dabei unverändert. Beim Start bzw. Bearbeiten siehst und änderst du das Einlege-Datum der Rolle. Jeder Rolle kannst du eine Farbe geben (20 Vorgaben oder eigener Farbton), um sie in Listen schneller zu erkennen. Belichtete, noch nicht entwickelte Rollen zeigen ein Abzeichen; liegt eine abgeschlossene Rolle länger als drei Monate unentwickelt, erinnert ein Hinweis-Banner auf der Startseite. Über das Klappmenü mit dem Filter-Symbol oberhalb der Liste filterst du die Rollennach ihrer Kennzeichnungsfarbe –

„Alle Rollen“,eine bestimmte Farbe oder „Ohne Farbe“, jeweils mit Anzahl. Auch reservierte Filme können eine Farbmarkierung tragen — vergib sie über das Stift-Symbol im Bearbeiten-Formular; sie zählen dann im Farbfilter mit, und beim Start übernimmt die neue Rolle die Farbe. Den Film einer Rolle wählst du über das durchsuchbare Klappmenü; eigene Filme tippst du über „Eigenen Film eingeben“ einmal ein – sie werden gemerkt. Über das Suchfeld oberhalb der Liste findest du Rollen und reservierte Filme per Stichwort – gesucht wird in Filmname, Rollenname, Kamera und Seriennummer. Neu: Jede Rolle kann eine Sternchen-Bewertung (1–5) tragen – vergib sie beim Anlegen oder später über das Stift-Symbol; nochmaliges Tippen auf denselben Stern löscht die Bewertung. Die Sterne erscheinen auf der Rollen-Karte und bei reservierten Filmen; beim Start übernimmt die Rolle die Bewertung des Vorrats-Films. Tipp: Scannst du im Neu-Formular den Barcode der Filmpackung, wird die Nummerals Seriennummer UND – fallsdas Namensfeld noch leer ist – gleich als Rollenname übernommen, sodass du sofort speichern kannst. Bewahre die Filmverpackung mit dem Barcode auf – so kannst du den Film später beim Scannen wieder dieser Rolle zuordnen. Ist der Kamerazugriff für den Barcode-Scanner dauerhaft abgelehnt, bietet die Abfrage einen Button,der dich direkt in die Systemeinstellungen führt. Außerdem neu: Passt der gescannte Barcode zu Filmen in deinem Vorrat, fragt die App, welcher Eintrag gemeint ist – wähle ihn aus, und Film, ISO, Art, Bildanzahl, Farbe und Bewertung werden vorausgefüllt; beim Speichern der Rolle verringert sich der Bestand um 1. Mit „Nur Code übernehmen“ bleibt alles wie bisher, und das X am bernsteinfarbenen Hinweis löst die Verknüpfung wieder.

Belichtungs-Bogen der Rolle

Öffne eine Rolle, um ihren Belichtungs-Bogen zu sehen: pro Bildnummer ein Platz. Tippeauf ein leeres Bild, um genau diese Aufnahmeeinzutragen – Film, ISO und Kamera der Rolle werdendabei


 

automatisch übernommen. Belegte Plätze zeigen dein Foto, der Zähler oben nennt die belichteten Bilder. Aufnahmen ohne gültige Bildnummer erscheinen unten unter „Ohne Bildnummer“, nichts geht verloren. Der Hinweis „Noch nicht belichtet“ erscheint nur bei aktiven Rollen. Ist die Rolle abgeschlossen oder entwickelt, kannst du beim Tippen auf ein leeres Bild wählen, ob du das Foto aus der Galerie hinzufügst oder es direkt einscannst.

Rollen-Schnellaktionen

Auf dem Belichtungs-Bogen einer Rolle findest du drei Schnellaktionen: Kontaktbogen-PDF, Negativ-Scanner und Print-Log – jeweils mit der Rolle vorausgefüllt.

Entwicklungstimer

Der Timer führt dich durch Entwickeln, Stoppbad und Fixieren. Mit „Vorlage übernehmen“ lädst du ein Rezept. Film und Entwickler wählst du über durchsuchbare Kataloge mit Schnellauswahl deiner zuletzt genutzten Kombinationen; auch eigene Rezepte nutzen die vollen Kataloge. Neu: Das Rezept-Formular erfasst jetzt alle Timer-Werte – Verdünnung per Auswahl (inklusive deiner eigenen Verdünnungen, mit „Eigene …“ für freie Eingabe), Temperatur und Push/Pull per Stufen-schalter, dazu die berechnete Entwicklungszeit samt Quelle, die sich automatisch an Verdünnung, Push/Pull und Temperatur anpasst; Stoppbad und Fixierzeit stellstdu wie im Timer ein. Gibt es für eine Kombination keineverlässliche Zeit, sagt die App das ehrlich,statt eine Zahl zu erfinden. Mit

„Alles zurücksetzen“ (unter dem Start-Knopf) stellst du den Timer mit einem Tipp komplett auf den Ursprung zurück – Film, Entwickler, Zeiten, Verdünnung und übernommene Vorlage. Neu: Vor dem Start kannst du optional einen Chemie-Ansatz verknüpfen – der abgeschlossene Lauf merkt sich den Ansatz und dessen Film-Zähler zählt automatisch hoch. Hinweis: Im Hintergrund oder bei gesperrtem Bildschirm läuft die Zeit korrekt weiter (Zeitstempel-basiert), und Kipp-/ Phasenwechsel melden sich per Mitteilung – nur die laufende Sekundenanzeige aktualisiert sich erst wieder, wenn du die App öffnest. Neu: Der laufende Timer überlebt jetzt auch das komplette Schließen der App – beim Wiederöffnen findest du auf dem Startbildschirm ein Banner „Zum Timer“, und der Timer-Tab zeigt sofort wieder den laufenden Countdown (auch pausiert oder bereits fertig). So kannst du den Timer jederzeit stoppen oder weiterlaufen lassen. Neu: Papier-entwicklung – neben S/W-Negativ, C-41 und E-6 gibt es jetzt den Prozess „Papier“: Wähle deine Papiersorte aus dem Katalog (Klappauswahl), und der Timer übernimmt passende Zeiten je nach Papierklasse– RC-Papier ca. 1,5 min Entwickeln, 30 s Stoppbad,1 min Fixieren; FB-/Barytpapier ca. 2,5 min / 30 s / 3 min. Alle Zeiten bleiben anpassbar, Kipp-Erinnerungen entfallen (Schalenent-wicklung). Nach Ablauf startet „Nächster Abzug“ denselben Durchlauf sofort erneut. Neu: Timer und Print-Log sind verbunden – im Print-Log startest du per „Im Timer entwickeln“ direkt einen Papier-Lauf mit Papier und Entwicklungszeit des Eintrags, und nach einem fertigen Papier-Lauf legst du mit „Ins Print-Log übernehmen“ einen neuen Eintrag mit Papier, Zeit und Temperatur an. Verknüpfte Einträge zeigen im Print-Log einen Hinweis „Timer-Lauf verknüpft“.

Richtwerte & geschätzte Zeiten

Timer und Entwicklungszeit-Rechner kennzeichnen jede Zeit mit Symbol und Quelle. Ein grüner Haken steht für einen exakten Wert – aus deinem eigenen Rezept, einem zuletzt protokollierten Lauf oder einem Richtwert aus der kuratierten Datenbank. Ein bernsteinfarbenes Warndreieck


 

steht für geschätzt – offline aus den kuratierten Referenzfilmen der App und der Film-Empfind-lichkeit (ISO) errechnet, ohne fremde Quellen.So bekommt der ganze Schwarzweiß-Katalog eine Startzeit, nicht nur die wenigen kuratierten Kombinationen. Die vielen Schätzungen sind also Absicht – sie sind ein Ausgangspunkt, den du mit einem eigenen Lauf zum exakten Wert kalibrierst. Eigene Rezepte und gespeicherte Läufe haben immer Vorrang. Hinweis: Chromogene C-41-Schwarzweißfilme (XP2) erscheinen hier bewusst nicht, und Entwickler ohne genügend Referenzdaten liefern keine erfundene Zeit.

Dunkelkammer-Modus

Der Dunkelkammer-Knopf – auf dem Begrüßungsbildschirm und im Entwicklungstimer – dimmt den Bildschirm auf Minimum und hält ihn wach, damitversehentliche Berührungen ihn nicht hell aufleuchten lassen.Wirkt nur, solangedie App im Vordergrund ist; den Sperrbildschirm des Geräts kann keine App abdunkeln. Erneut tippen stellt die Helligkeit wieder her; beim Verlassen des Timer-Tabs schaltet er sich automatisch ab. Zusätzlich legt der Modus jetzt eine dunkle Abdunkelungsschicht über die gesamte App – sie folgt dir über alle Bildschirme, bis du den Modus wieder ausschaltest (nützlich auf Geräten, deren Mindesthelligkeit noch relativ hell ist). Neu: Unten am Bildschirm liegt jetzt eine bernsteinfarbene „Dunkelkammer beenden“-Taste, mit der du den Modus jederzeit direkt verlassen kannst – die App bleibt dabei bedienbar. Neu: Rotlicht-Modus für die Papierentwicklung – im Entwicklungstimer gibt es neben dem Dunkel-kammer-Knopf einen roten „Rotlicht“-Knopf. Er färbt die gesamte Anzeigetiefrot (der Bildschirm strahlt praktisch nur noch rotes Licht ab) und senkt die Helligkeit, damit kurze Entwicklungs-zeiten ablesbarbleiben, ohne S/W-Papier unnötig zu belichten. Beenden über die rote Taste unten, erneutes Tippen oder automatisch beim Verlassen des Timers. Wichtig: KEIN geprüftes Duka-Sicherheitslicht – Helligkeit niedrig halten, Abstand zum Papier, bei Multigrade-Papier besonders vorsichtig; panchromatischer Film verträgt auch kein Rotlicht.

Chemie

Verfolge angesetzte Chemie und verbrauchte Filme. Bei Erschöpfung erhältst du einen Hinweis zur Zeitverlängerung. Das Haltbarkeitsdatum gekaufter Chemie wählst du bequem über ein Da-tumsrad statt es einzutippen. Ist die Chemie verbraucht oder das Haltbarkeitsdatum überschritten, erinnert dich die App direkt in der App (Hinweis-Banner auf dem Startbildschirm) — es gibt dazu KEINE Push-Nachricht aufs Telefon. Tipp: Verknüpfst du im Entwicklungstimer einen Ansatz, zählt sein Verbrauch nach jedem Lauf automatisch hoch – manuellesProtokollieren bleibt zusätzlich möglich. Bestehende Einträge lassen sich jederzeit bearbeiten: Stift-Symbol am Eintrag antippen, anpassen und mit „Änderungen speichern“ bestätigen.

Negative zuschneiden & Auto-Zuschnitt

Im Negativ-Scanner wandelt die App jedes Negativ in ein Positiv. Mit „Zuschneiden” öffnest du den Editor: Die App erkennt automatisch den eigentlichen Bildinhalt des gescannten Bildes und schneidet den umlaufenden Film-/Scanrand weg – meist musst du nur „Übernehmen” tippen. Über die Format-Leiste wählst du, worauf sauber zugeschnitten wird: „Frei” (nur Rand ab, Origi-nalverhältnis), 1:1 (6×6), 3:2 (35 mm bzw. 6×9) oder 4:3 (6×4,5); Hoch- und Querformat werden automatisch passend gedreht.Mit „Auto-Zuschnitt” lässt du den Rand neu auf das gewählte


 

Format erkennen, oder du ziehst Ecken bzw. Rahmen von Hand nach (ruckelfrei). Mit „Drehen” richtest du schief eingelegte Negative in 90°-Schritten aus. Die Erkennung läuft komplett auf dem Gerät – ohne Internet. Hinweis: Leichte Schräglagen oder Perspektivfehler werden (noch) nicht automatisch begradigt. Beim Fotografieren des Negativs helfen ein 3:2-Rahmen und eine einge-blendete Wasserwaage, das Telefon parallelzu halten und das Bild formatfüllend auszurichten – die Anzeige wird grün, wenn es gerade liegt. Gespeichert wird dabei nur, was innerhalb des orangefarbenen Rahmens liegt – die App schneidet die Aufnahme automatisch auf den Rahmen zu. Über den Dreh-Button oben rechts lässt sich der Rahmen um 90° drehen (quer/hochkant), z.

B. wenn deine Scanvorrichtung das Negativ quer zum Handy hält. Beim Zuordnen zu einer Rolle stehen alle Rollen zur Auswahl.Vor großen Stapelaktionen prüft die App den freien Speicherplatz und warnt, wenn er knapp wird. Grenzen der Hardware: Die Scan-Qualität hängt von deiner Handykamera und der Lichtquelle ab – eine gleichmäßige, helle Lichtfläche (z. B. Leuchtpad) ist entscheidend. Der Scanner ersetzt keinen Labor- oder Trommelscan; Farbnegative werden nähe-rungsweise entmaskt und können eine manuelle Feinabstimmung brauchen. Dank gespeichertem Roh-Negativ kannst du jederzeitverlustfrei nachjustieren. In der Scan-Zusammenfassung sind die gescannten Bilder jetzt antippbar: Tippe auf ein Miniaturbild, um genau diesen Scan direkt nachzubearbeiten (Zuschnitt und Feinabstimmung). Ist der Kamerazugriff dauerhaft abgelehnt, zeigt das Werkzeug einen Button, der dich direkt in die Systemeinstellungen führt – nach dem Aktivieren geht es sofort weiter. Neu: Ein Bluetooth-Auslöser (z. B. die Fernbedienung deines Scan-Gestells) löst im Kamera-Schritt jetzt direkt die Aufnahme aus – die Lautstärketasten werden dabei abgefangen und die Lautstärke bleibt unverändert. Neu: In der Feinabstimmung gibt es zusätzlich den Regler „Schärfen”, mit dem du Scans per Unscharfmaskierung knackiger machst.

Kontaktbogen erstellen & exportieren

Scannst du mehrere Negative hintereinander oder importierst mehrere Bilder aus der Galerie, erstellt die App beim Abschließen des Stapels automatisch einen Kontaktbogen: alle Positive des Durchgangs als Raster auf einem Bild – wie ein klassischer Kontaktabzug. Der Bogen wird in der App gespeichert und in der Zusammenfassung angezeigt. Über „Teilen“exportierst du ihn als JPEG – etwa per E-Mail, in Nachrichten oder in deine Foto-Mediathek. Auch jedes einzelne Positiv lässt sich dort teilen. Alles läuft komplett auf dem Gerät – ohne Internet. Fertige Bögen kannst du zusätzlich mit „In Mediatheksichern“ direkt in deine Foto-Mediathek legen und im

„Kontaktbogen-Archiv“ jederzeit wieder öffnen. Neu: Den Stapel-Import findest du direkt nach der Rollen-Auswahl im Negativ-Scanner – dort wählst du, ob du Negative abfotografierst oder fertige Scans aus deiner Foto-Mediathek importierst; ein ganzer Film (36+ Bilder) auf einmal ist kein Problem. Alle Bögen findest du jetzt auch in der Galerie unter „Bögen“ – tippe einen Bogen an, um ihn im Vollbild zu öffnen; teilen oder löschen geht dort ebenfalls jederzeit. Neu: Mit langem Druck auf einen Bogen startest du die Mehrfachauswahl – wähle mehrereBögen (oder

„Alle auswählen“) und lösche sie gesammelt über die Leiste unten. Neu: Bögen aus dem Scanner (ab jetzt erzeugte) lassensich nachträglich bearbeiten – öffne den Bogen in der Galerieunter

„Bögen“ und tippe auf „Bearbeiten“: Du siehst alle Originalbilder des Bogens, wählsteinzelne ab und erzeugst den Bogen neu; der alte Bogen wird dabei ersetzt.


 

Kontaktbogen-PDF (Werkzeuge)

Unter Werkzeuge › Dunkelkammer & Print erstellst du aus einer kompletten Filmrolle einen klassischen Kontaktbogen als PDF: Film wählen, Spaltenzahl (4/5/6) festlegen, optionalBildnum-mern und Notizen einblenden, dann „PDF erzeugen & teilen“. Die Liste zeigt alle Filme aus dem Roll-Tracker; Filme ohne Fotos mit Bild erscheinen ausgegraut („keine Fotos mit Bild“) – für den Bogen zählen nur Einträge mit angehängtem Bild. Der Bogen enthält Kopfzeile mit Filmname, Filmtyp, ISO, Kamera und Datum. Alles läuft komplett auf dem Gerät – ohne Internet. Neu: Über der Rollenliste wählst du mit zwei kleinen Buttons, ob alle Rollen oder nur Rollen mit Bildern angezeigt werden; zusätzlich filterst du über das Farbmenü nach der Farbmarkierung der Rollen (wie im Rollen-Tracker). Der Farbpunkt jeder Rolle wird direkt in der Liste angezeigt. Neu: Jeder erzeugte PDF-Bogen wird automatisch in der App gespeichert und erscheint in der Galerie unter

„Bögen“ – tippe ihn dort an, um ihn zu öffnen, und über „Bearbeiten“ springst du mit der zugehö-rigen Rolle direkt zurück ins Werkzeug, um den Bogen neu zu erstellen; teilen oder löschen geht ebenfalls dort. Über „PDF importieren“ in der Bögen-Ansicht kannst du außerdem externe PDF-Bögen (z. B. vom Labor oder von einem anderen Gerät) ins Archiv holen. Neu: Mit „In Galerie speichern“ legstdu den Kontaktbogen zusätzlich als Bild (JPEG)direkt in die Foto-Galerie deines Geräts – auf iOS und Android; beim ersten Mal fragt die App nach der Galerie-Berechtigung. Neu: Nach der Rollen-Auswahl siehst du alle Bilder der Rolle als Miniaturen – tippe einzelne an, um sie vom Bogen auszuschließen. Öffnest du das Werkzeug über „Bearbeiten“ eines archivierten Bogens, ersetzt der neu erzeugte Bogen den alten im Archiv.

Print-Log (Abzüge protokollieren)

Im Print-Log hältst du jeden Abzug aus der Dunkelkammer fest: Papier (per Klappmenü mit allen gängigen Marken und Sorten, Suche und eigener Eingabe – eigene Papiere werden gelernt und unter „Meine Papiere“ angeboten), Gradation, Format, Vergrößererhöhe, Blende, Belichtungszeit, Abwedel-/Nachbelichtungsplan, Papierentwickler (Klappmenü aus dem Chemikalien-Katalog) mit Verdünnung, Temperatur und Entwicklungszeit – plus Sterne-Bewertung und Notizen. So kannst du gelungene Abzüge später exakt reproduzieren. Die Einträge sind Teil deines Backups. Optional hängst du ein Ergebnisfoto des fertigen Abzugs an (Kamera oder Galerie) – es wird lokal gespeichert und ist im Vollbackup enthalten. Neu: Über „Im Timer entwickeln“ auf einer Eintragskarte startest du direkt einen Papier-Lauf im Entwicklungs-Timer – Papier und Entwick-lungszeit werden übernommen, und der fertigeLauf wird mit dem Eintragverknüpft (Hinweis

„Timer-Lauf verknüpft“). Umgekehrt legst du nach einem fertigen Papier-Lauf im Timer per „Ins Print-Log übernehmen“ einen neuen, vorausgefüllten Eintrag an.

Print-Tools: Teststreifen-Timer & Umrechner

Der Teststreifen-Timer arbeitet nach der f-Stop-Methode: Du gibst Basiszeit, Schrittweite (⅓, ½ oder 1 Blende) und Streifenzahl vor; die App zeigt die Tabelle der Zeiten und führt dich per Signal (Vibration) durch jeden Abschnitt– bei jedem Signal deckst du den nächsten Streifenauf. Der Belichtungs-Umrechner rechnet eine bewährte Belichtungszeit auf eine neue Vergrößerungsgrö-ße und/oder Blendeum (Quadratgesetz). Im Umrechner zeigengraue Platzhalter in den Feldern das erwartete Format; solange noch kein vollständiges Wertepaar (Höhe oder Blende) eingegeben ist, erklärt ein Hinweis unterdem Ergebnisfeld, was fehlt.


 

Messwerkzeuge

Belichtungsmesser

Misst den Lichtwert primärüber die Kamera(der Lichtsensor dientnur als Rückfall). Integral misst das ganze Bildfeld und mittelt mehrere Aufnahmen; Spot misst nur das Fadenkreuz in der Mitte. Mit der Kalibrierung (±EV in 1/3-Stufen) gleichst du dauerhaft auf deinen Referenzmesser ab. Im Zonenmodus legst du eine Messung auf eine Zone und siehst die ganze Skala. Hinweis: Es wird reflektiertes Licht gemessen – bei sehr hellen oder dunklen Motiven mit einer 18-%-Graukarte oder einem Referenzmesser abgleichen. Faustregel „Sunny 16“: Bei prallem Sonnenschein und Blende 16 entspricht die passende Verschlusszeit ungefähr 1/ISO (z. B. ISO 100 → 1/100 s). Von dieser Grundlage rechnetdie App je nach Lichtsituation hoch (Wolken, Schatten) oder runter – so hast du auch ganz ohne Messung eine verlässliche Ausgangsbelichtung. Beim Übernehmen der Werte in eine neue Aufnahme wählst du, ob du dafür ein Kamerafoto machst oder ein Bild aus der Galerie nimmst. Neu: Im Zonenmodus werden mehrere Spot-Messungen gesammelt und relativ zur aktuellen Belichtung auf der Zonenskala angezeigt – so erkennst du den Kontrastumfang der Szene (z. B. Zone III bis VIII = 5 EV). Beim Messen ertönt jetzt ein leises, kameratypisches Auslöse-Klicken als Bestätigung (nur auf dem Gerät, nicht im Web). Hinweis: Der Lichtsensor-Rückfall steht nur auf Android-Geräten zur Verfügung; auf dem iPhone misst immer die Kamera. Neu: Über die Objektiv-Schnellauswahl wählstdu dein Objektiv– Tabelle und Empfehlung zeigendann nur noch Blendenwerte, die das Objektiv wirklich kann (ein Objektiv ab f/2.8 bekommt keine f/1.4-Empfehlung mehr). Die Lichtstärke wird aus dem Objektivnamen gelesen; ist sie dort nicht erkennbar, bleiben alle Blenden verfügbar. Das gewählte Objektiv wird gemerkt, mit × entfernst du es, und beim Übernehmen wandertes mit in den neuenEintrag. Ist der Kamerazugriff dauerhaft abgelehnt, zeigt das Werkzeug einen Button, der dich direkt in die Systemeinstellungen führt – nach dem Aktivieren geht es sofort weiter.

Sucher-Simulator

Zeigt im Live-Kamerabild einen Rahmen, der dem Bildwinkel einer gewählten Brennweite auf einem gewähltenFilmformat entspricht (35 mm, 6×4,5, 6×6, 6×7, 6×9, 4×5″). So prüfst du vor Ort, welches Objektiv den gewünschten Ausschnitt liefert – inklusive Hoch-/Querformat-Umschaltung. Unter „Handykamera“ stellst du die KB-äquivalente Brennweite deiner Haupt-Handykamera ein (meist 23–28 mm), damit der Rahmen exakt stimmt. Ist der Bildwinkel des gewählten Objektivs größer als der der Handykamera, wird der Rahmen gestrichelt dargestellt und zeigt nur den maximal darstellbaren Ausschnitt; ein dezenter Hinweis erklärt das darunter. Auf iPhones mit Ultraweitwinkel-Linse kannstdu zusätzlich auf die 0,5×-Linse umschalten, damit auch sehr weite Bildwinkel komplett darstellbar sind.

Kompass

Zeigt die Himmelsrichtung über den Standortsensor. Eine integrierte Libelle unter der Kompass-rose zeigt, ob du das Handy waagerecht hältst — nur dann ist die Richtung zuverlässig. Wird die Blase grün, stimmt die Ausrichtung.


 

Libelle

Prüft die Ausrichtung über den Beschleunigungssensor.

Winkelmesser 3D

Zeigt Neigung, Rollen und Gieren des Geräts in Echtzeit über die Bewegungssensoren – zum exakten Ausrichten von Kamera oder Stativ in allen drei Achsen. Mit „Nullen“ setzt du die aktuelle Lage als Referenz und misst Winkel relativ dazu; „Referenz zurücksetzen“ kehrt zur absoluten Anzeige zurück. Funktioniert komplett lokal ohne Internet. Neu: Der Visier-Modus zeigt das Kamerabild mit Fadenkreuz und runder Gradskala – Ziel anpeilen und Höhenwinkel direkt im Bild ablesen;die Nadel zeigt den Winkel,die gestrichelte Linie den Horizont.Das Kamerabild wird nur angezeigt, nichts wird gespeichert. Hat dein Gerät kein Gyroskop (z. B. manche Einsteiger-Telefone), misst die App Neigung und Rollen automatisch über den Beschleunigungssensor; die Drehung um die Hochachse ist dann nicht verfügbar – ein Hinweis erscheint direkt im Werkzeug. Neu: Im klassischen Modus zeigt eine integrierte Libelle unter den Achsen, ob das Gerät waage-recht liegt — die Blase wird grün, sobald die Ausrichtung stimmt (auch relativ zur genullten Referenz).

Barometer

Misst den Luftdruck über den Gerätesensor. Auf iOS ist dafür die Bewegungsfreigabe nötig. Voraussetzung ist ein eingebauter Drucksensor: iPhones haben ihn durchgängig, bei Android fehlt er auf vielen günstigen Modellen – die App zeigt dann „nicht verfügbar“ an. Das liegt an der Geräteausstattung, nicht an der Android-Version.

Höhenmesser

Zeigt die Höhe über GPS an.

Wetter

Öffnet die Wettervorhersage für deinen aktuellen Standort auf der externen Wetterseite yr.no (Norwegisches Meteorologisches Institut) — wie der Wetter-Link bei Sonne & Mond. Die App ermittelt einmalig deine Position (mit deiner Erlaubnis) und zeigt den Ortsnamen an; erst beim Antippen von „Vorhersage öffnen“ verlässt du die App und die Seite öffnet sich im Browser. Es gelten dann die Datenschutzhinweise von yr.no. Über das Stift-Symbol kannst du den Standort auch manuell eingeben — als Ortsname (z. B. „München“) oder als Koordinaten (z. B. „48.14, 11.58“); das geht auch ohne GPS-Freigabe.

Neigewinkel-Distanz

Schätzt die Entfernung zum Motiv über den Neigewinkel des Geräts und deine Augenhöhe (Distanz = Augenhöhe / tan(Winkel)) – ohne LiDAR, auf jedem Gerät. Halte das Gerät auf Augenhöhe, neige es zum Fuß des Motivs (das auf gleicher, ebener Fläche stehen muss) und tippe auf Messen; die Live-Kamera ist nur eine optionale Zielhilfe und wird nie aufgezeichnet oder gespeichert. Genauigkeit: am besten im Nah- und Mittelbereich (ca. 2–6 m) auf ebenem Boden, dort meist ±5–10 %. Ab etwa 8 m und bei sehr flachem Winkel wird sie deutlich ungenauer (bei 10 m schnell ±1 m); zu flache Winkel unter 4° blendet die App bewusst aus, weil die Zahl dort unbrauchbar zappelt. Ein Fehler in der Augenhöhe geht direkt (linear)ins Ergebnis ein – miss


 

deine Augenhöhe daher genau. Es ist eine Schätzhilfe, kein präziser Laser-Entfernungsmesser; ideal fürs Zonen- und Skalenfokussieren. Hinweis: GPS eignet sich dafür nicht, da es nur die eigene Position auf mehrere Meter genau bestimmt und keine Nahdistanzen zum Motiv messen kann. Liefert dein Gerät keine Lagesensor-Daten (bei manchen Einsteiger-Telefonen), zeigt das Werkzeug einen Hinweis, dass die Messung dort nicht möglich ist.

Fotografie

Reziprozität

Korrigiert lange Belichtungszeiten anhand des Schwarzschild-Effekts. Der Schwarzschild-Effekt (auch Reziprozitätsversagen) beschreibt, dass Film bei sehr langenBelichtungen unempfindlicher wird: Ab etwa 1 Sekunde reagiert die Emulsion nicht mehr linear auf das Licht, sodass die eigentlich gemessene Zeit nicht mehr ausreicht und das Bild unterbelichtet würde. Der Rechner verlängert die Belichtung deshalb passend zum jeweiligen Film, damit das Negativ trotzdem korrekt belichtet wird.

Verdünnung

Berechnet aus Stammlösung, Verhältnisund Zielmenge die einzelnen Teile.

Schärfentiefe

Ermittelt Nah-, Fern- und hyperfokale Distanz aus Brennweite, Blende und Format. Die hyper-fokale Distanz ist die Fokusentfernung, bei der die Schärfentiefe am weitesten reicht: Stellst du genau darauf scharf, ist alles von der halben hyperfokalen Distanz bis unendlich scharf. Das ist ideal für Landschaften, wenn Vorder- und Hintergrund gleichzeitig scharf sein sollen. Sie hängt von Brennweite, Blende und Format ab – weitwinklig und stark abgeblendet rückt sie näher.

Filter & Balgen

Berechnet die Belichtungskorrektur für Filterfaktor und Balgenauszug.

Entwicklungszeit

Passt die Entwicklungszeit an eine abweichende Temperatur an.

GoldeneStunde

Berechnet Sonnenauf- und -untergang sowie die goldene und blaue Stunde aus Standort und Datum. Mit „Wetter ansehen“ öffnest du die Vorhersage für den Ort bei einem externen Wetter-dienst (yr.no) – auch im Bildschirm „Sonne& Mond“ verfügbar. Neu: In „Sonne& Mond“ öffnet

„Lichtverschmutzung ansehen“die externe Kartelightpollutionmap.info für den gewählten Ort – praktisch für Nacht- und Astroaufnahmen; es gelten die Datenschutzhinweise der Seite.

Verwaltung

Lagerbestand

Erfasse deine Filme mit Menge, Ablaufdatum und Lagerung. Bei wenig Vorrat sowie nahendem oder überschrittenem Ablauf erinnertdich die App direkt in der App (Hinweis-Banner auf dem


 

Startbildschirm) — es gibt dazu KEINE Push-Nachricht aufs gesperrte Telefon.Das Ablaufdatum wählst du bequem über ein Datumsradstatt es einzutippen. Scanne den Barcode der Verpackung

  • die Nummer wird gespeichert und später als Name der Rolle übernommen. Filme mit Bestand erscheinen automatisch als „Reservierte Filme“oben bei den Filmrollen und lassen sich dort direkt als Rolle starten; mit dem Schalter„Als reservierte Rolle anzeigen“ legst du pro Film fest, ob er dort auftaucht. Bereits erfassteFilme kannst du jederzeit antippen,um sie zu öffnen und alle Angaben
  • auch den Schalter „Als reservierte Rolle anzeigen“ — nachträglich zu ändern. Im Formular kannst du dem Film zudem eine Farbmarkierung geben (20 Vorgaben oder eigener Farbton); sie erscheint in der Vorrats- und Rollenliste und wird beim Start als Rolle übernommen. Auch hier wählstdu den Film über das durchsuchbare Klappmenü; eigene Filme lernst du der App über

„Eigenen Film eingeben“ an – sie erscheinen künftig unter „Meine Filme“. Außerdem kannst du jedem Film eine Sternchen-Bewertung (1–5) geben – nochmaliges Tippen auf denselben Stern löscht sie. Die Sterne erscheinen auf der Vorrats-Karte und bei den reservierten Filmen,und beim Start als Rolle wird die Bewertung übernommen.

Filme in den Vorrat scannen

Über das Plus-Menü (in der Galerie und auf der Startseite) findest du „Filme scannen (Vorrat)“: Scanne nacheinander die Barcodes mehrerer Filmpackungen – dieselbe Sorte erkennst du am Barcode, jeden weiteren Karton scannst du erneut, die Anzahl zählt automatisch hoch. Danach prüfst du pro Barcode Film, ISO, Art (Farbe/SW) und Menge und tippst auf „Zum Vorrat hinzufügen“. Kennt die App den Barcode bereits aus deinem Vorrat, werden Film und Angaben vorausgefüllt und die gescannte Menge wird zum bestehenden Bestand addiert; sonst legst du den Film einmal fest und ein neuer Vorrats-Eintrag entsteht. Alles läuft offline auf dem Gerät. Nur auf dem Smartphone verfügbar (Kamera nötig).

Geräte

Verwalte Kameras und Objektive samt Wartungs- und Serviceterminen. Den Batterietyp wählst du über ein Schnellmenü mit gängigen Codes (LR44, CR123A, AA …); eigene Typen tippst du einmal ein — sie werden gemerkt und beim nächsten Mal unter „Meine Typen“ vorgeschlagen. Neben Kameras und Objektiven verwaltest du hier auch Filter, Stative, Blitzgeräte, Belichtungs-messer, Batterien/Zubehör und Sonstiges – mit derselben Feldstruktur. Auch der Filtertyp hat ein Schnellmenü: gängige Filter aller Kategorien (UV/Schutz, Polfilter, Graufilter/ND, S/W-Kontrast, Farbkonversion, Effekt, Nahlinsen) plus eigene unter „Meine Filter“. Zusätzlich wählst du den Durchmesser bzw. Anschluss (z. B. 49 mm, Bay II, B60, Serie VII) aus einer Liste — er erscheint mit „Ø“ in der Geräteliste. Neu: Beim Anlegen kannst du jedem Gerät eine Farbe zuweisen (wie bei den Filmrollen, inkl. eigener Farbtöne) — zusammengehörige Ausrüstungsteile bekommen so dieselbe Farbe. In der Geräteliste zeigen ein Farbpunkt und ein Farbstreifen die Markierung, und über die Farb-Chips oberhalb der Liste filterstdu nach einerFarbe. Bestehende Gerätekannst du jederzeit bearbeiten: Stift-Symbol am Eintrag antippen, Felder ändern und mit „Änderungen speichern“ bestätigen.


 

Karte

Zeigt deine geotaggten Aufnahmen auf einer Karte. Aufnahmen am selben Ort werden zu einem Sammelpunkt gebündelt – tippe darauf, um alle einzelnen Aufnahmen mit Datum und Uhrzeit aufzuklappen. Mit „In Karten-App öffnen“ öffnest du den Ort in der Karten-App deines Geräts. Tippst du in der aufgeklappten Liste auf eine einzelne Aufnahme, öffnet sich deren Aufnahmeort in der Karten-App. Es werden keine Karten geladen und keine Daten übertragen. In der aufge-klappten Liste kannst du einzelne Aufnahmen auch direkt löschen (mit Sicherheitsabfrage).

Touren & Reisen

Gruppiert deine geotaggten Aufnahmen automatisch zu Touren: Alle Aufnahmen, die am selben Tag unterwegs entstehen (Pausen bis 8 Stunden), bilden eine Tour. Jede Tour-Karte zeigt den Zeitraum, die Anzahl der Stationen, die zurückgelegte Strecke und eine schematische Routen-Skizze im Look der App — Startpunkt gefüllt, Zielpunkt als Umriss. Tippe auf eine Karte, um die chronologische Stationen-Liste aufzuklappen; ein Tipp auf eine Stationöffnet ihren Ort in der Karten-App deines Geräts. Alles wird lokal berechnet — es werden keine Karten geladen und keine Daten übertragen. Über „Google-Route öffnen“ öffnest du die komplette Tour als Route in Google Maps (kostenloser Link, kein API-Schlüssel; bei sehr langenTouren werden die Zwischen-stationen gleichmäßig ausgewählt — die Daten gehen erst beim Antippen an Google). Mit „Als GPX teilen“ exportierst du die Tour als GPX-Datei (offener Standard, komplett lokal erzeugt) für jede beliebige Karten-App, z. B. OrganicMaps, OsmAnd oder Apple Karten — ganz ohne Google.

Erinnerungen

Auf der Startseite erscheinen Hinweise, etwa wenn ein Film zu lange in der Kamera liegt oder noch nicht entwickelt wurde.

Archiv-Auswertungen (Statistik)

Der Statistik-Tab zeigt neben den Grundzahlen jetzt echte Zusammenhänge aus deinem Archiv:

„Bewährte Kombinationen“ listet deine Film-×-Entwickler-Paare mit Anzahl der Läufe und Erfolgsquote aus dem Entwicklungsprotokoll. „Kameras/Filme nach Ergebnis“ zeigt die Durch-schnittsbewertung (ab 3 bewerteten Fotos),damit einzelne Ausreißernicht verzerren. „Push/ Pull-Verhalten“ zählt, wie oft du welchen Film gepusht oder gezogen hast. „Verbrauch“ zeigt die abgeschlossenen Rollen der letzten 12 Monate pro Monat. Der „Bestandsverlauf“ zeichnet ab jetzt bei jeder Bestandsänderung den Gesamtbestand auf (rückwirkend nicht möglich) und bleibt bewusst auf dem Gerät. Alles wird lokal berechnet – ohne Internet.

Daten & Sicherung

Export

Exportiere deine Daten in verschiedenen Formaten zum Teilen oder Archivieren. Excel, PDF und Projekt-Report kannst du über das Drucker-Symbol auch direkt über den System-Druckdialog drucken (AirPrint bzw. Android-Druckdienst). Auf Android speichert das Festplatten-Symbol neben jedem Format die Datei direkt in einen frei wählbaren Ordner auf dem Gerät; dabei legt die App im gewählten Ordnerautomatisch einen Unterordner „Analog Field Kit“ an und sammelt


 

darin alle Exporte, damit du sie leicht wiederfindest (der Ordner wird gemerkt); sehr große Dateien verweisen aufs Teilen-Menü. Auf iPhone/iPad und im Web bestimmt das System-Teilen-Menü bzw. der Browser den Zielort — hier kann die App keinen festen Ordner vorgeben.

Vollbackup & Projekt-Report

Das Vollbackup (ZIP) sichert alle Daten samt Bilddateien in einem Archiv und lässt sich voll-ständig wiederherstellen. Bei großen Sammlungen zeigt ein Fortschrittsbalken direkt unter dem Eintrag „Vollbackup (ZIP)“ an, wie viele Bilder bereits verpackt sind, samt geschätzter Restzeit. Die Obergrenze hängtnicht von der Anzahl der Bilder ab, sondern von der Gesamtgröße: Backups bis 3,5 GB lassen sich garantiert erstellenund wiederherstellen – je nach Bildgröße entspricht das mehreren tausend Bildern.Die App warnt vor dem Start automatisch in drei Stufen:ab einem Drittel, ab zwei Dritteln und ab 75 % des Limits. Achte außerdem darauf, dass auf dem Gerät genügend freier Speicher für die Backup-Datei vorhanden ist. Der Projekt-Report (PDF) fasst Rollen,Favoriten und Rezepteals Bericht zusammen. Vor einem Gerätewechsel: Erstelle ein Vollbackup (ZIP) und übertrage die Datei auf das neue Gerät – die App synchronisiert nichts automatisch; ohne Backup gehen deine Daten beim Wechsel verloren. Deine Daten liegen nur lokal auf dem Gerät (keine Cloud-Synchronisierung) – erstelle deshalb in regelmäßigen Abstän-den ein Vollbackup; der Hinweis auf der Startseite führt direkt zur Exportseite. Sorge zusätzlich für regelmäßige Geräte-Backups (iCloud bzw. Android-Backup), damit deine Dateien auch in der Cloud gesichert sind.

Automatische Backups

Die App sichert täglich automatisch. Du kannst auch manuell sichern; alle Sicherungen erschei-nen als Liste, die du wiederherstellen, löschen oder über „In Dateien sichern“ dauerhaft außerhalb der App (z. B. iCloud/Dateien) ablegen kannst. Auf dem iPhone findest du alle Backupszusätzlich in der Dateien-App unter „Auf meinemiPhone“ → „AnalogField Kit“ → „backups“. Auf Android kopiert „In Ordner exportieren“ alle Backups in einen frei wählbaren Ordner (z. B. Downloads oder eine Cloud); der gewählte Ordner wird gemerkt. Zusätzlich erstellt die App etwa alle vier Wochen automatisch ein vollständiges Zip-Backup mit Bildern (die letzten 3 bleiben erhalten); je nach Fotomenge können diese Dateien groß werden. Es erscheint im Abschnitt „Automatisches Zip-Backup“ – tippe es an, um alles wiederherzustellen, oder teile es für eine Kopie außerhalb des Geräts. Alle automatischen Sicherungen sind auf der Export-Seite im aufklappbaren Menü

„Automatische Sicherungen“ zusammengefasst – tippe darauf,um sie ein- oder auszuklappen.

Wiederherstellen

Stelle ein früheres Backupoder eine importierte Datei wieder her. Vor dem Überschreiben legt die App automatisch eine Sicherheitskopie an; ungültige oder zu große Dateien werden abgewiesen. Neu: „Fotos aus ZIP wiederherstellen“ holt NUR die Bilddateien aus einem Komplett-Backup (ZIP) zurück, ohne deine Einträge zu verändern – praktisch, wenn nach einer JSON-Wiederherstellung Bilder fehlen.


 

Tipps & Workflows

Workflow: Aufnahmen im Feld

Bewährter Ablauf unterwegs: Erst mit dem Belichtungsmesser messen (oder Sunny 16 als Kontrolle), dann fotografieren und die Aufnahme direkt über das Plus festhalten – Blende, Zeit und ISO trägst du über die festen Skalen in Sekunden ein, die Kartennadel übernimmt den Ort. Tipp: Lege die Rolle vorher an und trage über ihren Belichtungs-Bogen ein, dann stimmt jede Bildnummer.

Workflow: Rolle von Kauf bis Archiv

Lege gekaufteFilme im Vorratan – sie erscheinen als Reservierte Filme.Beim Einlegen startestdu daraus eine aktive Rolle; das Einlege-Datum wird gespeichert. Nach der letzten Aufnahme stellst du den Status auf Abgeschlossen, nach der Entwicklung auf Entwickelt. Tipp: Das Abzeichenund die Erinnerung nach drei Monaten helfen, keine belichtete Rolle zu vergessen.

Workflow:Selbst entwickeln

Wähle im Timer ein Rezept oder übernimm eine Vorlage – Entwickeln, Stoppbad und Fixieren laufen als Phasen nacheinander. Prüfe vorher Temperatur und Chemie-Haltbarkeit. Tipp: Dimme das Display mit dem Dunkelkammer-Modus; nach der Entwicklung den Rollen-Status auf Entwi-ckelt stellen und die Chemie-Nutzung fortschreiben.

Workflow:Negative scannen

Lege das Negativ flachauf eine helle,gleichmäßige Lichtquelle. Haltedas Telefon paralleldarüber – die Wasserwaage im Sucher wird grün, wenn es geradeliegt – und fülle den Rahmen mit dem Bild. Danach stellst du Belichtung, Kontrast, Farbe und Zuschnitt fein ein. Tipp: Über „Scan bearbeiten“ im Foto-Viewer kannst du jeden Scan später erneut anpassen – das Roh-Negativ bleibt gespeichert.

Tipps: Messwerkzeuge

Belichtungsmesser: Miss auf eine Graukarte oder eine mittelhelle Fläche und vergleiche mit Sunny 16. Winkelmesser und Libelle richten Kamera oder Stativ exakt aus – „Nullen“ setzt die aktuelle Lage als Referenz. Kompass,Höhe sowie Sonne& Mond helfenbei der Licht-und Stand-ortplanung. Alles arbeitet lokal auf dem Gerät. Hinweis zur Geräteausstattung: Einige Werkzeuge hängen von der verbauten Sensorik ab – nicht vom Betriebssystem oder der Android-Version. Fehlt ein Gyroskop (manche Einsteiger-Androids), messen Winkelmesser und Scanner-Wasser-waage automatisch über den Beschleunigungssensor; die Drehung um die Hochachse entfällt dann. Fehlt der Drucksensor, ist das Barometer nicht verfügbar. Der Lichtsensor-Rückfall des Belichtungsmessers existiertnur auf Android – auf dem iPhone misst immer die Kamera.Die App erkennt fehlende Sensoren selbst und zeigt es direkt im jeweiligen Werkzeug an.

Tipps: Daten sichern

Exportiere regelmäßig ein Backup über den Export-Tab und bewahre die Datei außerhalb des Telefons auf. Beim Wiederherstellen wird der aktuelle Stand ersetzt; eigene Kataloge (Kameras, Objektive, Tags) bleiben dabei erhalten.


 

Vom Negativ zum Abzug

Der komplettePrint-Workflow: 1) Negativscannen und zuschneiden (Negativ-Scanner). 2) Mit dem Kontaktbogen-PDF (Werkzeuge › Dunkelkammer & Print) die Rolle überblicken und Kandidaten wählen. 3) In der Dunkelkammer mit dem Teststreifen-Timer (f-Stop-Methode) die Grundbelichtung finden. 4) Bei neuem Format oder anderer Blende die Zeit mit dem Belichtungs-Umrechner anpassen. 5) Jeden gelungenen Abzug im Print-Log festhalten – Papier, Gradation, Zeiten, Abwedelplan – um ihn später exakt zu reproduzieren. 6) Der Dunkelkammer-Modus dimmt dabei den Bildschirm.

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